FREIE PLÄTZE: ab August 2028

Pädagogisches Konzept

Ziele für die Pädagogische Arbeit mit Kindern


Für kleine Kinder ist der gesamte Tag ein spannender Lernprozess: Sie erforschen ihre Umgebung, verarbeiten vielfältige Eindrücke und erproben ihre Sinne. Dabei lernen sie ihren Körper kennen, entwickeln unterschiedliche Formen der Kommunikation und orientieren sich an Erwachsenen sowie anderen Kindern. Für eine gesunde Entwicklung ist ein behütetes Umfeld entscheidend, das sie immer wieder ermutigt, neue Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen.

Ich möchte mit Ihrem Kind gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen, seine Neugier wecken und ihm vielfältige Erfahrungen ermöglichen. Ziel ist es, Selbstständigkeit zu fördern und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Kinder sollen erfahren, dass ihr Handeln und ihre Kommunikation Wirkung zeigen und sie ihre Umwelt aktiv mitgestalten können.

Im Mittelpunkt stehen dabei wichtige Bildungsbereiche wie Kommunikation, soziales Miteinander in der Gruppe, Natur und Technik, Musik und Gesang, kreatives Gestalten sowie Bewegung und Gesundheit. Zweimal in der Woche findet zusätzlich eine Turngruppe statt, die die motorische Entwicklung gezielt unterstützt.

Mir ist es besonders wichtig, individuell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes Kindes einzugehen. Kinder sollen Zeit bekommen, Zusammenhänge zu entdecken und eigene Erfahrungen zu machen. Fehler gehören dabei selbstverständlich zum Lernprozess dazu – durch Ausprobieren und Wiederholen entwickeln Kinder eigene Lösungen und nachhaltiges Verständnis.

Lernen geschieht vor allem durch Vorbilder und Nachahmung. Daher lege ich großen Wert darauf, den Kindern ein verlässliches und positives Vorbild zu sein. Gleichzeitig unterstütze ich sie dabei, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen, ihren Körper bewusst einzusetzen und sowohl in angeleiteten Angeboten als auch im freien Spiel aktiv zu werden.

In der Kindertagespflege lernen Kinder, Beziehungen aufzubauen und ihre sozialen Fähigkeiten zu entwickeln. Sie dürfen selbst entscheiden, wann und wie sie Kontakt aufnehmen, vertiefen oder auch wieder lösen. Dabei sammeln sie wichtige Erfahrungen im Umgang mit Herausforderungen und stärken früh ihre Resilienz.

Darüber hinaus entwickeln die Kinder ein Gefühl für Zeit, setzen eigene Ideen um und lernen, ihre Umwelt sowie sich selbst emotional zu begreifen. Aus diesen Erfahrungen wachsen Selbstbewusstsein und Vertrauen.

Der Spaß am Lernen steht dabei immer im Vordergrund. Kinder sollen aus eigenem Interesse heraus aktiv werden und Freude am Entdecken haben. Die Kindertagespflege ist ein Ort des Erlebens, an dem durch praktisches Tun, Projekte und ganzheitliche Tagesabläufe die individuellen Stärken der Kinder gefördert werden.


Kinderrechte


Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung: Kinder haben bei mir immer eine Stimme und können sich im Alltag überall einbringen, sei es bei der Essensplanung oder der Spielgestaltung.

Recht auf Gesundheit: Da jedes Kind ein Recht auf Gesundheit hat, achte ich darauf, dass keine kranken Kinder die Tagespflegestelle besuchen. Dies ermöglicht den erkrankten Kindern, sich auszukurieren und schützt die anderen Kinder vor Ansteckung.

Recht auf elterliche Fürsorge:
Die elterliche Fürsorge ist entscheidend für eine sichere und starke Bindung zwischen Eltern und Kindern. Hierbei unterstütze ich durch Eltern-Kind-Angebote.

Recht auf gewaltfreie Erziehung: Gewaltfreie Erziehung ist für mich das wichtigste Grundrecht jedes Kindes. Bei mir finden die Kinder einen sicheren Hafen und können unbeschwert ihre Erfahrungen sammeln. Um dieses Recht auch über die Tagespflege hinaus zu gewährleisten, biete ich Informationstage für Eltern und Erziehungsberechtigte an und vermittle bei Bedarf Kontakte zu Hilfsorganisationen.

Recht auf besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung: Durch meine Fortbildung im Bereich des besonderen Förderbedarfs kann ich einige Förderungsbedarfe unterstützen. Bei schwerwiegenden Förderbedarfen und Behinderungen empfehle ich jedoch eine spezialisierte Betreuung und helfe gerne bei der Weiterleitung an geeignete Einrichtungen.

Recht auf Spiel und Freizeit: Das Recht auf Spiel und Freizeit wird bei mir durch das Freispiel verwirklicht. Die Kinder können selbst entscheiden, wann, was und wie sie spielen möchten oder ob sie sich einfach mal langweilen wollen.

Recht auf Gleichheit: Jedes Kind wird bei mir gleich behandelt. Es gibt keine Bevorzugungen oder Benachteiligungen. Die Individualität jedes Kindes wird ernst genommen und unterstützt. Alle Regeln gelten für alle Kinder.

Recht auf Bildung: Das Recht auf Bildung ist im Kinderbildungsgesetz verankert und stellt das Hauptziel unserer pädagogischen Arbeit dar.

Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht: Jedes Kind hat ein Recht auf eine unbeschwerte Kindheit. Auch geflohene Kinder sollten Zugang zu dieser erhalten und sich in der Betreuungssituation frei von Ängsten und Sorgen fühlen können. Die Betreuung geflohener Kinder erfordert einen sensiblen Umgang, da verschiedene Traumata in Alltagssituationen ausgelöst werden können. Es ist wichtig, mit Experten zusammenzuarbeiten, um diesen Kindern und Familien die bestmögliche Betreuung und Unterstützung zu bieten.

Recht auf Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung: Kinder sind unsere Zukunft und haben daher das oberste Recht auf Schutz vor jeglicher Ausbeutung.

Umsetzung des Bildungsprogramms


Formen Pädagogischer Arbeit, welche ich einsetze:


Freispiel
Das Freispiel unterstützt Kinder darin arbeitsfreie und selbstbestimmte Zeit sinnvoll zu nutzen zur Regenerierung, Selbstverwirklichung, Pflege sozialer Bezüge und für gesellschaftliches Engagement 

Projektarbeit
Kinder haben einen natürlichen Drang, selbsttätig zu sein. Durch ihre Neugier und ihren Entdeckungsdrang erforschen sie Ursachen und Zusammenhänge. Projekte orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und stehen bei mir unter dem Prinzip der Freiwilligkeit. Das bedeutet, dass die Kinder selbst entscheiden dürfen, ob sie an einem Projektschritt teilnehmen möchten oder nicht. Projektergebnisse werden ausgestellt oder in die Portfoliomappen Ihrer Kinder einsortiert und somit festgehalten.

Kleingruppenarbeit/Partnerarbeit

Das Arbeiten, Spielen und Lernen in kleinen Gruppen ist wichtig, um das Sozialverhalten Ihrer Kinder zu fördern. In Kleingruppen und Partnerarbeiten lernen sie voneinander und profitieren vom Wissen und den Fähigkeiten der anderen Gruppenmitglieder.

Individuelle Förderung
Individuelle Förderung ist mir besonders wichtig, da jedes Kind ein Individuum ist und sich als solches entwickeln soll. Die Förderung wird auf das einzelne Kind und seinen Entwicklungsstand abgestimmt. Ich arbeite demokratisch, liebevoll und konsequent. Das bedeutet, dass Ihre Kinder an der Gestaltung und Umsetzung der Tagesstruktur teilhaben und mitentscheiden können. Kinder, die eine liebevolle, konsequente und gewaltfreie Erziehung genießen, wachsen zu zuverlässigen und eigenständigen Individuen heran. Daher lege ich großen Wert darauf, diese drei Komponenten in meiner Arbeit zu vereinen und gleichmäßig umzusetzen.

Partizipation
Partizipation hat bei mir einen hohen Stellenwert. Es bedeutet verschiedene Formen von Beteiligung und Teilhabe. Mir ist besonders wichtig, dass Ihre Kinder nicht nur den Alltag mitgestalten können, sondern auch merken, dass ich sie als Gesprächspartner wahr und ernst nehme. Meine positive Grundhaltung gegenüber den Kindern ist die Grundlage einer erfolgreichen Partizipation.

Die zehn Bildungsbereiche nach der Bildungsvereinbarung des Landes NRW

Bewegung
Ich lege großen Wert darauf, dass Ihre Kinder sich viel bewegen. Ich unterstütze ihren natürlichen Bewegungsdrang und gebe ihnen Raum, sich frei zu entfalten – draußen wie drinnen. Bewegung fördert viele Entwicklungsbereiche gleichzeitig, regt die Sprache an und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Motorik wird sowohl im Bewegungsraum als auch in der Natur, z. B. im Wald, gefördert.
„Bewegung ist eine elementare Form des Denkens“ (Schäfer, 2003)

Körper, Gesundheit und Ernährung
Ihre Kinder lernen, ihren Körper wahrzunehmen und Vertrauen in ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Körper, Gesundheit und Ernährung gehören dabei zusammen und sind gleich wichtig. Eine gesunde Ernährung wird gemeinsam thematisiert und praktisch umgesetzt. Für das Wohlbefinden nutze ich auch die Natur, z. B. durch Achtsamkeitsübungen im Wald oder in der Traumstunde.

Sprache und Kommunikation
Sprache ist die Grundlage für Lernen und Entwicklung. Kinder drücken sich verbal und nonverbal aus und erschließen sich so ihre Welt. Ich fördere Sprache im Alltag, indem ich Handlungen begleite, Gespräche anrege sowie durch Bilderbücher und Erzählen.

Soziales, kulturelle und interkulturelle Bildung
Soziale Beziehungen sind die Basis für Bildungsprozesse. Ihre Kinder lernen, Kontakte zu knüpfen und erleben Gemeinschaft. Lernen mit anderen macht Freude und stärkt die emotionale Entwicklung.

Musisch-ästhetische Bildung
Sinnliche Wahrnehmung spielt eine wichtige Rolle im Lernen. Durch vielfältige kreative Angebote können Ihre Kinder sich ausprobieren. Wichtig ist, dass der Impuls vom Kind ausgeht – so lernen sie mit Freude und nachhaltig.

Religion und Ethik
Kinder bringen Neugier für religiöse Fragen mit. Ich greife diese auf und gehe gemeinsam mit ihnen auf Entdeckungsreise, z. B. über Bücher. Christliche Feste wie Weihnachten, Ostern und St. Martin werden gefeiert, ebenso werden andere Kulturen berücksichtigt. Die religiöse Erziehung liegt für mich in der Verantwortung des Elternhauses.

Mathematische Bildung
Mathematik begegnet uns überall im Alltag. Ihre Kinder lernen spielerisch Formen, Farben und Mengen kennen und entwickeln eigene Lösungswege. Dabei gibt es nicht nur einen richtigen Weg, sondern viele Möglichkeiten.

Naturwissenschaftlich-technische Bildung
Kinder lernen durch eigenes Ausprobieren. Mit einfachen Materialien aus dem Alltag können sie experimentieren und Zusammenhänge verstehen. Wichtig ist, dass die Experimente an ihre Interessen anknüpfen – so entsteht nachhaltiges Lernen durch Erfahrung.

Ökologische Bildung
Die Natur liegt mir besonders am Herzen. Ich möchte Ihren Kindern die Umwelt näherbringen und ihnen einen bewussten und wertschätzenden Umgang mit natürlichen Ressourcen vermitteln.

Medien
Medien sind Teil des Alltags. Ihre Kinder lernen einen bewussten und altersgerechten Umgang damit. Dies geschieht vor allem über Bücher, aber auch durch gezielte Nutzung digitaler Medien, z. B. zur gemeinsamen Informationssuche.



Beobachten und Dokumentieren


Beobachtung und Dokumentation sind die Grundlage meines pädagogischen Handelns. Das Kibiz (Kinderbildungsgesetz) und die Bildungsvereinbarung NRW geben vor, die Kinder zu beobachten und Ergebnisse zu dokumentieren, um ihre individuellen Entwicklungsstände festzuhalten und sie in ihren Stärken und Interessen zu fördern und zu fordern. Dabei geht es nicht darum, Defizite in den Vordergrund zu rücken, sondern die Kinder in ihrer Individualität anzunehmen. Ich nutze zur Dokumentation die Portfolioarbeit, in der gemalte und gebastelte Werke gesammelt werden und je nach Einverständnis der Eltern auch Fotos von Aktionen und Ausflügen abgeheftet werden können. Die Portfolios sind jederzeit für die Kinder und Eltern zugänglich und werden beim Übergang in den Kindergarten ausgehändigt. Außerdem verwende ich Beobachtungsbögen (Die Entwicklungsschnecke und einen eigenkreierten Beobachtungsbogen), die sich an den zehn Bildungsbereichen orientieren und mir einen differenzierten Blick auf die einzelnen Fähigkeiten der Kinder ermöglichen.

Gesundheit, Sicherheit und Hygiene


Gesundheit, Sicherheit und Hygiene stehen bei mir an erster Stelle. Ich lege großen Wert darauf, dass unsere Umgebung sauber und ordentlich ist. Regelmäßiges Händewaschen und Gesichtsreinigung sind hierbei besonders wichtig. Jedes Kind hat seine eigenen Zahnbürsten, Handtücher und Wickelutensilien, die wir sorgfältig pflegen. Die Zahnbürsten werden regelmäßig ausgetauscht und die Handtücher sowie Wickelunterlagen einmal pro Woche gereinigt. Unsere Sanitäranlagen und die Küche werden mehrmals täglich gründlich gereinigt und desinfiziert, um eine hygienische Umgebung zu gewährleisten.

Die Kinder haben die Möglichkeit, selbstständig auf ihre Handtücher und Wickelutensilien zuzugreifen, um ihre Eigenständigkeit zu fördern. Außerdem entscheiden sie selbstständig, wann sie die Toilette mit Kinderaufsatz nutzen möchten. Ich unterstütze sie dabei gerne, wenn sie bereit sind, die Toilette zu benutzen. Es ist mir wichtig, dass diese Entscheidung vom Kind selbst getroffen wird, da es ein natürlicher Entwicklungsschritt ist, der nicht von äußeren Einflüssen beeinflusst werden sollte. Jedes Kind entscheidet selbst, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um sich von der Windel zu verabschieden.

Zusätzlich werden die Räumlichkeiten und Spielsachen einmal pro Woche gründlich gereinigt, um eine gesunde und sichere Umgebung für Ihre Kinder zu schaffen.

Gestaltung von Übergängen


Die Gestaltung des Übergangs von der familiären Umgebung in die Tagespflegestelle ist von großer Bedeutung, da sie für jedes Kind eine bedeutende Herausforderung darstellt. Während dieser Eingewöhnungsphase wird Ihr Kind mit neuen Räumen, unbekannten Erwachsenen und anderen Kindern konfrontiert. Der Schritt in einen neuen Tagesablauf, das Kennenlernen neuer Situationen und die mehrstündige Trennung von den Eltern stehen im Fokus. Aus diesem Grund wird dieser Phase große Aufmerksamkeit geschenkt und die Eingewöhnung sorgfältig gestaltet. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist hierbei von entscheidender Bedeutung, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Vor dem eigentlichen Start der Eingewöhnung findet ein erstes Gespräch zwischen mir, den Eltern und gegebenenfalls dem Kind statt. Dieses kann gerne auch bei Ihnen zu Hause stattfinden, um eine vertraute Umgebung zu schaffen. Das Ziel dieser Phase ist es, eine allmähliche Trennung von den bisher vertrauten Bezugspersonen (den Eltern) zu ermöglichen und eine Beziehung zur Tagespflegeperson aufzubauen. Dabei orientiere ich mich am Berliner Eingewöhnungsmodell.
Die ersten Besuche in der Tagespflegestelle erfolgen gemeinsam mit den Eltern, in der Regel zwei bis drei Besuche innerhalb einer Woche. Ihr Kind hat dabei die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und die Umgebung kennenzulernen. In der folgenden Ablösungsphase kommt es zu ersten kurzen Trennungen zwischen Eltern und Kind. Die Eltern können zu Beginn noch in der Gruppe bleiben und sich dann allmählich zurückziehen. Diese kurzen Trennungen dauern etwa ein bis zwei Stunden und werden ebenfalls zwei bis drei Mal in der Woche durchgeführt. Während dieser Zeit ist es wichtig, dass sich die Eltern immer von ihren Kindern verabschieden, damit diese verstehen, dass sie wiederkehren.
In der darauf folgenden Woche werden die Trennungen zu einem Vormittag von etwa vier Stunden ausgedehnt. Hierbei hat Ihr Kind die Möglichkeit, einen kompletten Vormittag inklusive Mittagessen zu erleben. Die Dauer der Eingewöhnung kann je nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes variieren und wird in Absprache mit den Eltern festgelegt.
Um die Eingewöhnung zu erleichtern, können die Kinder gerne einen "Seelentröster" wie ein Kuscheltier oder Tuch mitbringen. Während der Ablösungs- oder Trennungsphase sollten die Eltern telefonisch erreichbar sein, um sicherzustellen, dass sie jederzeit über das Wohlbefinden ihres Kindes informiert sind. Selbstverständlich steht es den Eltern frei, sich jederzeit telefonisch nach ihrem Kind zu erkundigen, um eventuelle Sorgen zu mindern und sich gegenseitig über den Verlauf der Eingewöhnungsphase auszutauschen. 

Erziehungspartnerschaft


Ich stehe den Eltern jederzeit zur Verfügung, um Ängste und Sorgen in der Eingewöhnungsphase zu besprechen. Daher biete ich auch die Möglichkeit an einem Informationsnachmittag teilzunehmen, um sich bereits im Vorfeld kennenzulernen und offene Fragen zu klären.

Bei mir dreht sich alles um die Kinder, die Eltern und mich als Kindertagespflegeperson. 

Das Wohlbefinden aller Beteiligten steht im Mittelpunkt meiner Arbeit, denn nur so kann ich qualitativ hochwertige Betreuung bieten. Ein offener Dialog zwischen uns ist dabei das Herzstück meiner pädagogischen Arbeit. 
Ich tausche mich gerne mit den Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten über Fragen zur Erziehung und Bildung aus und berücksichtige dabei stets die Balance zwischen Familie und Beruf. Ich strebe eine enge Erziehungspartnerschaft mit den Eltern an, um Ihre Kinder gemeinsam zu erziehen. 
Daher ist es mir wichtig, dass wir ständig im Gespräch bleiben. 
Hierfür biete ich verschiedene Möglichkeiten des Austauschs an:
Ungezwungene Gespräche zwischendurch
Gespräche mit den Eltern bei aktuellen Anliegen oder Fragen
Besprechungen über den Entwicklungsstand Ihrer Kinder anhand meiner Dokumentationen
Informationsnachmittage für Eltern
Elternmitgestaltung bei Festen und speziellen Veranstaltungen

Wichtige Regelungen


Zu den wichtigen Regelungen gehören die Betreuungsvereinbarung und der Vertrag, die Sie entweder im Anhang finden oder die wir persönlich durchgehen können.
Zusatz-Kosten: Für Verpflegung und Snacks wird ein monatlicher Pauschalbetrag von 90€ festgelegt. Darin enthalten sind Frühstück, Snacks, Mittagessen sowie Getränke. Auch Ausgaben für Verpflegung während Ausflügen, wie z.B. Eis, Lunchpakete oder Pommes, werden hieraus finanziert. Möglichkeiten für Bildungs- und Teilhabeunterstützung können ebenfalls genutzt werden.
Eintrittsgelder bei Ausflügen tragen die Eltern. Die Eltern werden natürlich vorab informiert und ihr Einverständnis eingeholt.
Für den geleisteten Beitrag zur Verpflegung erhalten Sie von mir eine Quittung, die möglicherweise steuerlich absetzbar ist, je nach Höhe des Betrags.
Spenden: Die Stadt Velbert erlaubt keine finanziellen Spenden.

Kooperation/ Qualitätssicherung


Ich arbeite eng mit dem SKFM als Fachberatung zusammen und auch mit dem Fachdienst Kindertagespflege der Stadt Velbert. 

Zudem pflege ich eine enge Zusammenarbeit mit anderen Kindertagespflegepersonen in der Umgebung.

In Vertretungssituationen gibt es die Möglichkeit bei einem Vertretungsstützpunkt betreuung zu bekommen. Hierfür gibt es einen Informationsflyer und auch die Möglichkeit beim SKFM um Informationen zu bitten. Bei Urlaub meinerseits, gibt es keine Vertretung.

Mir ist es wichtig, Ihren Kindern eine Vielzahl von Aktivitäten anzubieten und nicht immer nur auf denselben Spielplatz zu gehen. Deshalb kooperiere ich mit verschiedenen Anbietern von Freizeitaktivitäten, um Ihren Kindern vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen. Auch arbeite ich mit Polizei, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen zusammen, um Ihre Kinder auf eventuelle Notsituationen vorzubereiten und ihnen das Vertrauen in diese Institutionen zu vermitteln. Dabei berücksichtige ich stets das jeweilige Alter Ihrer Kinder.

Als Kindertagespflegeperson bin ich verpflichtet, jährlich 5 Fortbildungsstunden nachzuweisen, jedoch in 5 Jahren 50 Unterrichtseinheiten, sodass es auch 10 Unterrichtseinheiten im Jahr werden können. Dies dient der  Sicherstellung, dass ich stets auf dem neuesten Stand bin. Denn ich glaube daran, dass man nie auslernt und möchte sicherstellen, dass ich Ihren Kindern immer die bestmögliche Förderung bieten kann.

Quellenverzeichnis/Literaturverzeichnis


Um Fachbegriffe zu klären, habe ich das Buch "Fachbegriffe für Erzieherinnen und Erzieher" von I. Büchin-Wilhelm und R. Jaszus verwendet (Holland + Josenhans Verlag Stuttgart, 2013, 8. Auflage).

Außerdem habe ich die Bildungsvereinbarungen NRW ab Seite 52ff genutzt.

Die verwendeten Fotos stammen entweder von mir oder wurden von mir erstellt. 

Daher liegen die Urheberrechte bei mir.